Fachkräfteeinwanderungsgesetz stellt Weichen für modernes Zuwanderungsrecht

24.12.2018

Zum Beschluss des Bundeskabinetts zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz am 19. Dezember 2018 erklärt der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer:


„Mit den heute vom Bundeskabinett verabschiedeten Entwürfen für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz werden die Weichen für ein modernes Zuwanderungsrecht gestellt. Das jetzt vorgelegte Regelwerk ist ein wichtiger Baustein, um die zunehmende Knappheit an Fachkräften in Deutschland zukünftig zumindest zu lindern.

Für das personalintensive Handwerk ist dabei von besonderer Bedeutung, dass die Zuwanderung beruflich qualifizierter Fachkräfte deutlich erleichtert wird. Insbesondere die vom Handwerk vorgeschlagenen bilateralen Vermittlungsabsprachen werden dabei eine wichtige Rolle spielen.

Die ebenfalls auf den Weg gebrachte Verbesserung der Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung ist ein wichtiges Signal für die zahlreichen Handwerksbetriebe, die sich bei der Integration geflüchteter Menschen engagieren. Das Handwerk erwartet jetzt mehr Rechtssicherheit und einen einheitlichen Vollzug.

Die jetzt verabschiedeten Gesetzentwürfe stellen eine ausgewogene Balance zwischen arbeitsmarktorientierten Erfordernissen und berechtigten innen- und asylpolitischen Erwägungen her. Das Handwerk erwartet, dass auf dieser Basis das anstehende Gesetzgebungsverfahren ohne weitere inhaltliche Abstriche zügig durchgeführt wird.

Denn eines ist klar: Die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte ist unerlässlich, um dauerhaft Wachstum, Wohlstand und stabile Sozialsysteme in unserem Land zu sichern.“

Quelle: Zentralverband des Deutschen Handwerks (www.zdh.de)